Für 3 Monate in Indien

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Ein letztes Mal Namaste

Guten Morgen ihr Lieben (ich bin gerade erst aufgestanden, es ist jetzt 8.30 Uhr).

Mein letzter Tag hier in Indien ist schließlich doch noch gekommen. Wer hätte das gedacht? Ich kann es selbst noch gar nicht so richtig begreifen, dass ich in zwei Tagen zu Hause bin. Ich hoffe echt, dass ich diese Rückreise einigermaßen gut überstehe und ich hoffe auch, dass ich bitte, bitte, bitte nicht krank werden möge. Das wäre echt ungut, also drückt mir die Daumen.

Heute geht es ans letzte Packen. Ein Koffer ist schon voll, der wiegt exakt 15 Kilo. Mal gucken, ob ich das mit dem anderen genauso hinkriege. Sonst muss ich echt überlegen, wie ich das Übergewicht in mein jetzt schon arg strapaziertes Handgepäck gequetscht kriege. Und wenn es dann halt ums Verrecken nicht anders geht, muss ich halt bezahlen. Ich wüsste ehrlich nicht, was ich von meinem Gepäck noch hier lassen könnte. Ich habe schon echt aussortiert, so Sachen wie Seife und Waschpulver habe ich in Semiliguda gelassen.
Wir werden sehen; wird schon irgendwie gehen.

Dann noch mal für alle, die es gerne wüssten und kommen können/wollen: Ich komme am 4.12. am Terminal 2 an, um 8.55 Uhr. Allerdings darf man davon ausgehen, bis ich aus dem Flieger bin, mein Gepäck habe, mich noch mal frisch gemacht habe, usw., wird es vermutlich eher 9.30 Uhr sein. Aber ich beeile mich, versprochen! ^^

Ja, ich habe noch einiges auf dem Zettel, daher komme ich langsam zum Ende.
An dieser Stelle ein ganz großes Danke an euch – ihr habt mich durch diese drei Monate begleitet, immer fleißig kommentiert und mir zur Seite gestanden. Und das obwohl ich tausende Kilometer von zu Hause weg bin. Ihr habt mir damit immer sehr geholfen und sehr viel Kraft gegeben. Es war ein gutes Gefühl, dass man nicht vergessen worden ist und jetzt bald können wir ja auch wieder auf nicht-virtuellem Wege miteinander kommunizieren
Ich freue mich schon unglaublich doll auf euch alle – die meisten sehe ich ja schon am 5. bei Henning und meiner Geburtstagsfeier, gell?

Also dann. Bis Samstag!
Ein letztes Mal liebe Grüße aus Indien.

Jana <3
2.12.09 05:05


Noch 3 Tage...

Hallo ihr Lieben!

Heute mal ganz kurz aus dem Office. Ich bin gerade aus der Schule gekommen – zum letzten Mal. Ich war heute dort um mich zu verabschieden. Es war wirklich unspektakulaer, aber ich habe trotzdem ganz schoen geheult. Heute Nachmittag kommt Reena dann nochmal vorbei und macht mir ein neues Henna-Tattoo. Dann muss ich weiterpacken; ich habe naemlich schon angefangen. Und da kommt echt jede Menge Arbeit auf mich zu, das weiss ich jetzt schon. Einige Sachen konnte ich Gott sei Dank in Semiliguda bei meinen Freunden lassen – die koennen Sonnenmilch und Waschpulver noch gebrauchen, fuer mich waere es nur unnoetiger Balast im Koffer.

Ich kann gar nicht glauben, dass ich in 3 Tagen schon zu Hause bin. Die Rueckreise steht noch wie ein riesgengrosser Berg vor mir, da graut mir jetzt schon ein bisschen vor. 12 Stunden in Delhi ist echt viel – auch wenn ich abgeholt werde und ein bisschen Zeit fuer Shopping und eventuell sogar Sightseeing habe. Ich hoffe echt, dass alles glatt laeuft, ich habe ja immer ein kleines Nervenproblem, wenn ich reisen muss. Also so von wegen sich am Flughafen zurechtfinden, etc. Wie ihr ja wisst, sind meine Orientierung und ich nicht sonderlich gute Freunde... Aber wird schon gut gehen, ich werde mir besonders Muehe geben, damit ich auch wirklich dann am Freitag im Flieger nach Hamburg sitze und dann eeendlich wieder zu meinen Liebsten kann.

Ich weiss nicht, ob ich mich morgen nochmal melde – ich versuche es ehrlich. Ein letzter Eintrag muss ja auch sein, gell?

Also, bis dahin, alles Liebe. Ich freue mich sehr auf euch, meine Besten!
Kuss,

Jana <3

PS: Kata, Susann, ihr seid doch am Samstag bei Henning dabei, oder?
1.12.09 06:52


Noch 9 Tage

Hallo ihr.

Das hier ist vermutlich einer von wenigen letzten Einträgen hier in Indien. In 9 Tagen werde ich zurückfliegen und dann endlich wieder bei euch sein.
Zurück zur Schule gehe ich nicht. Heute sind erneut die Fetzen geflogen – allerdings nicht von meiner Seite aus. Ich bin ehrlich sachlich und ruhig geblieben, aber ich wurde dafür wieder nur angeschnauzt und – so habe ich das zumindest empfunden – mit Vorwürfen beleidigt, die absolut nicht der Wahrheit entsprechen. Ich erzähle das genauer, wenn ich wieder da bin – sofern ihr das überhaupt wissen wollte.

Jetzt habe ich ehrlich keinen Bock mehr, mir den Rest der Zeit hier vermiesen zu lassen. Und ich glaube, das wird auch nicht mehr so schwer: Die Vorfreude ist schon so groß und wenn ich mir vorstelle, dass ich bald anfangen kann zu packen, macht mein Herz jedes Mal einen Hüpfer. Natürlich werde ich auch einige Menschen hinter mir lassen müssen, die ich in kurzer Zeit sehr liebgewonnen habe, wie z.B. Pinky und den Rest der Nags.
Hoffentlich schaffe ich es noch, ein paar Kleinigkeiten zu kaufen, die ich ihnen zum Abschied schenken kann (die Kinder kriegen natürlich Seifenblasen ^^).

Freitag fahre ich nach Semiliguda – das ist ein Ort zwei Stunden von hier und da sind vier meiner Freunde, die auch als Volontäre nach Indien gegangen sind. Allerdings für ein ganzes Jahr, nicht für drei Monate. Und die darf ich dann besuchen Da freue ich mich schon sehr drauf, das ist noch mal so ein kleiner Sahneklecks auf meinem Aufenthalt hier. Und am Mittwoch geht’s dann los.
Gott sei Dank muss ich mir bis dahin keine Gedanken mehr um die Schule machen, ich glaube, mittlerweile darf ich echt behaupten, dass ich alles versucht habe, um den Konflikt irgendwie zu lösen, bzw. in beiseite zu legen. Ich wollte nur in Ruhe gelassen werden und bin immer höflich geblieben, nie ausfallend geworden – obwohl ich ehrlich gesagt da manchmal gut Lust zu gehabt habe. Lasst es euch gesagt sein: Im Nachhinein ist man immer froh, wenn man es nicht geworden ist, weil man sich dann nicht auf das Niveau der anderen herabgelassen hat.
Aber genug davon.

Ich gehe jetzt Mittagessen, Mittagsschlaf machen (ja, mit 20 muss man das…) und danach Mails abschicken. Und danach gehe ich vielleicht die Nags besuchen. Letztes Mal, als die Wilsons mir wieder mal doof gekommen sind (letzten Samstag) bin ich ja auch dahin, habe mich zu Mrs. Nag und Pinky in die Küche gehockt und plötzlich war alles gut. Ich wünschte nur, dass ich das früher gemacht hätte… Aber hätte, könnte, wäre – es ist so gekommen und so war es gut. Ich habe draus gelernt und hoffentlich auch was für später mitgenommen

Ich freue mich wahnsinnig auf euch! 9 Tage noch, dann habe ich euch wieder. Wie steht’s, Freunde – habt ihr euch das Wochenende freigehalten? Vor allem Samstagabend? Ich bitte doch darum, dass ihr euch freischaufelt und in Scharen herbeiströmt, um mir einen Empfang mit tanzenden Elefanten, rotem Teppich und Fanfaren zu bereiten! ^^
Aber mal im Ernst: Mein Herz macht jedes Mal einen Hüpfer, wenn ich daran denke, dass ich bald anfangen kann zu packen und dann, nach tausend Stunden Flug und Warten, endlich wieder bei euch bin

Bis bald, meine Lieben. Ich melde mich spätestens Montag wieder!
Fühlt euch gedrückt,

Jana <3

PS: Jetzt muss ich aus dem Office hier doch nochmal etwas Unglaubliches ergaenzen... Eben, als ich hier sass und wartete, dass das bloede Emailpostfach laedt, kamen hier zwei meiner Kolleginnen rein, Raki und Aruna, um mich zu sehe. Ich bin mit ihnen zurueck zum Gaestehaus gegangen, weil das hier so zwischen Tuer und Angel gewesen waere... Dann kamen auch noch Sunitha und Joti und Mariam dazu – alle heimlich, weil sie warten mussten, bis die Schulleiter weg sind. Da sie da waren und mich gefragt haben, habe ich ihnen die Rohfassung meiner Story erzaehlt und immer wieder betont, dass ich ihnen das nicht erzaehle um irgendwen schlecht zu reden, sondern nur, damit sie wissen, warum ich nicht zurueckkomme. Sie meinten daraufhin nur, dass sie teilweise schon ueber 1 – 2 Jahre dort arbeiten und schon genau wissen, was ich meine und sie mich dazu nicht brauchten, um solche Sachen zu erfahren. Es war schoen zu hoeren, dass sie mich verstehen und das sie wissen, dass ich sie nicht aufstacheln will – ich will mich nicht auf das Niveau gewisser Menschen herablassen. Ich habe ein bisschen geheult am Ende, weil es mir so Leid tat, dass erst jetzt das gute Verhaeltnis erst so aufblueht – aber wie gesagt, alles ist zu irgendwas gut. Und vielleicht waere es zu dieser Erfahrung gar nicht gekommen, waere das vorangegangene nicht passiert.
25.11.09 12:52


Alles wieder einigermaßen okay

Hallo ihr Lieben!

Danke für eure letzten Kommentare, schön, dass ihr mir so zur Seite steht und mich ein bisschen aufmuntert. Ich muss sagen, das trägt dazu bei, dass es mir wieder besser geht!
Mittlerweile geht es mir ehrlich wieder gut, heute bin ich auch wieder zur Schule gegangen.

Gestern war auch ein sehr guter Tag für mich. Ich habe sehr lange und viel geschlafen (was an sich nicht gut war, denn nachmittags schlafen bedeutet nachts Schlaflosigkeit…) und bin dann gegen vier zum Office gewankt (weil müde). Das Internet, mit 40 kb/s hat sich auch einigermaßen zusammengerissen, ich habe nur eine halbe Stunde gebraucht um meine Mails komplett abzurufen und die bereits vorgeschriebenen abzuschicken! Wahnsinn. Ich hatte sogar Zeit, mir Nachrichten runterzuladen! :D
Als ich dann schon zurück im Gästehaus war, hat es geklopft und der Office-Mitarbeiter, der immer über das ganze Gesicht lacht, hat mich dann zurückgeholt. Er meinte in sehr gebrochenem Englisch, dass da irgendwer aus Deutschland anruft und so weiter und ich habe nicht so ganz verstanden, was da jetzt eigentlich los war, aber wenn es um Deutschland geht, bin ich ja immer gern dabei. Also bin ich zurück ins Office, wo dann Eberhard am Telefon war. Das war cool, jetzt konnte ich noch mal direkt mit jemandem über meine Situation sprechen. Es hat gut getan, das NMZ hinter mir zu wissen – ich war ehrlich froh, dass man dort auch findet, dass ich mich richtig verhalten habe.
Jetzt kann ich wahrscheinlich doch meine Freunde in Semiliguda besuchen, was ich absolut großartig finde – denn ich fand es echt schade, als die Wilsons meinten, dass das nicht geht, weil der Fahrer an dem Tag nicht verfügbar ist. Aber Eberhard meinte, wenn Nowrangpur halt kein Auto hat, dann hat Semiliguda eins – irgendeine Möglichkeit wird sich da schon finden. Das hat mich wirklich glücklich gemacht, denn ich will unbedingt sehen, wie die anderen so leben und was genau sie machen.
Das war aber nicht das Einzige, was gut am gestrigen Tag war. Ich bin mal über meinen deutschen Schatten gesprungen und bin einfach mal auf die Einladung eingegangen, die mir Upasanas Mutter nun ja schon zwei Mal ausgesprochen hat, dass ich gerne vorbeikommen darf, wenn ich will. Upasanas Mutter ist Mrs. Nag, die Frau von Dr. Nag, der der leitende Arzt hier im Krankenhaus ist. So wie ich das verstanden habe. Chefarzt oder Oberarzt, wie auch immer. Ich bin dann nach dem Abendessen einfach mal hin und habe geklopft und ich bin auch gleich super nett empfangen worden, die Kinder waren da (Upasana hat noch einen kleinen Bruder, 4 Jahre alt) und auch das Hausmädchen, das eigentlich eher wie eine große Schwester behandelt wird – Pinky ^^ Die ist wirklich süß; sie lacht die ganze Zeit und spricht leider kein Englisch, aber sie ist sehr lieb zu mir und schenkt mir immerzu Sachen. Jetzt habe ich wieder einen neuen Schwung Bangles gekriegt. Als ich dann gestern da war, hat sie dann versucht, mir zwei Bangles umzumachen (umzulegen … ? Keine Ahnung, wie sagt man denn dazu?) – und sie hat sich kaputtgelacht, weil meine Knochen so ungelenkig und undehnbar sind und sie meine Hand derart zusammgenquetschen musste, um die Dinger über meine Knöchel zu kriegen. Es tut mir ehrlich nicht weh, ich sage ihnen immer, dass sie ruhig quetschen dürfen und das machen sie dann ja auch. Ich liebe Bangles, ich bin ehrlich betrübt darüber, dass unsere europäischen Hände so doof sind Nein, jetzt aber mal im Ernst: Es gibt da ja den Trick mit Seife oder Öl – damit passen alle Bangles irgendwie. Ich habe zum Beispiel zum Geburtstag zwei ganz nette von Shaily aus meiner Klasse gekriegt, die ich natürlich auch mal tragen möchte, damit sie sieht, dass ich die toll finde – aber bisher haben mir das meine Knochen nicht erlaubt. Aber ich bilde mir ja mittlerweile ein, dass meine Knochen schon etwas beweglicher geworden sind. Etwas!
Aber ich bin vom Thema abgekommen. Ich habe natürlich dann gestern viel zu essen gekriegt (das nächste Mal esse ich kein Abendessen bevor ich rübergehe…) und habe mich viel mit Mrs. Nag unterhalten. Das war echt schön, sie ist ganz anders als Sarah. Nicht so laut und energisch, eher ruhig und mütterlich – für mich momentan die angenehmere Variante. Ich will jetzt ja Sarah auch nicht schlecht reden, es gab ja auch sehr viele echt nette Zeiten mit ihr.
Mrs. Nag ist nicht so begeistert davon, dass ihre Kinder jetzt so viel lernen müssen. Jetzt ist ja Prüfungszeit und jedes Buch muss vom Anfang an bis zu der Lektion, wo aufgehört wurde, gelernt werden. Montag haben sie English Literature geschrieben, Dienstag Language, am Mittwoch Hindi, gestern Oriya und heute war Mathe dran. Das geht jetzt noch 1 ½ Wochen so, jeden Werktag. Und wir haben uns beschwert, wenn wir 3 Klausuren pro Woche schreiben mussten … und diese Kinder sind erst so klein! Es ist echt krass, die machen teilweise mehr für diese Zwischenprüfungen als wir fürs Abi ^^’ Ich kann da natürlich nur für mich sprechen..

Anyway, es war ein echt schöner Abend. Irgendwann kam dann auch Dr. Nag nach Hause und auch er hat sich sehr nett mit mir unterhalten und mir ein paar Bücher mitgegeben. Auch er meinte, wenn ich nach Semiliguda fahren möchte, dann kann ich das sehr gerne machen – er hat sogar vorgeschlagen, sogar einen Tag früher loszufahren, sodass ich dann nicht nur eine Nacht da bleiben kann, sondern 2! Langsam frage ich mich, warum die Wilsons einfach gesagt haben: Nö, geht nicht – und damit hatte sich das. Offenbar gibt es ja nicht nur die eine Möglichkeit, mit dem Wagen und Fahrer der Krankenhauses zu fahren…

Wie dem auch sei, ich bin froh, dass ich mich dazu durchgerungen habe, einfach hinzugehen – ich war mir nicht sicher, ob das wirklich okay ist. Aber die Inder sind so, wenn sie sagen „Komm doch mal vorbei“, dann meinen die das auch so. Wie Eberhard so schön meinte: „Eine schriftliche Einladung kriegst du nicht“ Aber so sind wir Deutschen dann halt, wir sagen so was ja auch gerne mal aus Höflichkeit; daher war ich mir halt nicht sicher. Aber das ist gut, dass ich jetzt eine Anlaufstelle habe. Ich finde es ein bisschen schade, dass ich jetzt erst anfange, mit den Nags Zeit zu verbringen, denn das sind sehr nette Menschen und vorher hatte ich nie Zeit, mich mit ihnen zu treffen. Aber besser spät als nie und jetzt bin ich auch unabhängiger. Als ich gestern da war und es viertel nach acht war, bin ich dann aufgestanden und bin halt einfach gegangen, weil ich zurück wollte und die ja auch irgendwann mal Abendessen und ins Bett sollten – und das war völlig okay. Ich musste auf niemanden warten, der mich abholt, ich war nicht an irgendwelche Abendessenzeiten gebunden – jetzt ist alles viel ungezwungener. Ich glaube, die letzten zwei Wochen werden doch noch angenehmer als gedacht. Ich bin nicht auf die Wilsons angewiesen und ich habe auch nicht vor, mich jetzt an diesem Konflikt festzubeißen und mir deswegen den Rest der Zeit hier zu versauen. Ich will es nicht länger zu meinem Problem machen, was die Wilsons von mir denken; wenn sie bestimmte Dinge glauben wollen, dann kann ich es auch nicht ändern.

So, genug davon. Ich hoffe ehrlich, dass es jetzt alles so gut bleibt und dass ich doch noch wenigstens ein bisschen traurig sein kann, wenn ich mich von Indien verabschiede. Und dessen bin ich mir jetzt fast schon sicher. Aber man soll den Tag ja nicht vor dem Abend loben.
Ach übrigens: Mein Handy ist mir wieder kaputtgegangen. Hoffentlich nicht endgültig, ich werde das nachher im Office mal austesten…
Dann noch eine andere Sache – ich habe bisher nur von Armin und Susann eine feste Zusage, dass sie mich abholen kommen können. Ich vermute mal, dass es auch nicht mehr werden, da sich außer Frieda noch niemand konkret dazu geäußert hat. Ich muss zugeben, dass ich ein kleines bisschen traurig bin, dass so viele nicht können – aber andererseits weiß ich jetzt auch nicht, was ich erwartet habe. Ihr habt Uni, bzw. Bund, bzw. einen Job, da kann ich nicht erwarten, dass ihr alle euch frei nehmt und/oder um 9 Uhr morgens zum Flughafen kommt. Aber ich freue mich natürlich nicht weniger auf euch Wir ja auch noch das Wochenende, dann sehen wir uns halt erst Samstag oder Sonntag
Nun gut. Ich melde mich bald wieder, wenn das Internet mich lässt

Bis dahin, alles Liebe aus Indien. Ihr fehlt mir alle!
Jana <3
20.11.09 14:15


Veränderungen

Hallo ihr Lieben.

Tut mir Leid, dass ich mich so lange nicht mehr gemeldet habe. In der Zwischenzeit sind hier einige blöde Dinge passiert. Ich habe mich letzten Samstag mit den Wilsons zerstritten und werde jetzt wohl die restlichen zwei Wochen außerhalb der Schulzeit im Gästehaus verbringen.
Mich macht das nicht gerade glücklich, weil das auf Dauer echt langweilig ist – aber es geht offenbar leider nicht anders.
Ich will nicht ins Detail gehen, aber es ging im Endeffekt darum, dass ich mich überlastet gefühlt habe, weil mir immer mehr Arbeit aufgetragen wurde. Als ich das geäußert habe, wurde das fehlinterpretiert und das Ende vom Lied ist, dass ich krank geworden bin, die letzten zwei Tage nicht in der Schule war und auch heute wieder zurückgeschickt worden bin und erst am Freitag wiederkommen soll. Und das dann auch nur noch für zwei Stunden Aufsicht für die Prüfungszeit.

Ich bin ehrlich sehr traurig, dass es so gekommen ist; aber es sind Sachen gesagt worden, die man leider nicht mehr rückgängig machen kann und dieser ganze Streit hat jetzt echt einen Bruch bewirkt. Ich weiß, zu einem Streit braucht es immer zwei Seiten und natürlich hätte ich auch meinen Teil dazu beitragen können, dass es anders, vielleicht sogar besser gelaufen wäre. Aber es ist jetzt nun mal so gelaufen und ich muss ehrlich sagen, ich finde, ich bin im Recht. Tut mir einen Gefallen und denkt nicht zu viel darüber nach, denn das führt nur zu einer Urteilsbildung, die der Situation vermutlich nicht gerecht wird – dazu habe ich euch zu wenig Details erzählt. Das mache ich dann, wenn ich wieder da bin.

Tja, es sind wirklich nicht mehr viele Tage, trotzdem bin ich im Moment noch im Ungewissen, was die Rückreise angeht. Ich habe keine Ahnung, ob Sarah jetzt noch nach Vishakapatnam mitkommt (ich hoffe ja ehrlich gesagt nicht …) oder ob Reena (die übrigens mit zwei „e“, nicht mit „i“ geschrieben wird) mich noch begleiten wird und an welchem Tag ich Nowrangpur überhaupt verlassen werde – keine Ahnung. Bisher habe ich ja kaum drei Worte mit den Wilsons gewechselt und ehrlich gesagt habe ich da auch wenig Lust zu. Aber ich kann nicht alles über Rachel laufen lassen, von daher werde ich wohl am Freitag wohl oder übel in den sauren Apfel beißen müssen. In der Theorie klingt das immer alles so einfach, habe ich festgestellt, aber wenn ich dann in der Praxis da vor Sarah stehe und mir durch den Kopf schwirrt, was da alles vorgefallen ist, dann fällt mir das nicht gerade leicht, den Mund aufzumachen. Aber das ist eine Sache, die ich üben muss und wenn das jetzt nicht die Gelegenheit dazu ist, dann weiß ich auch nicht. Ich werde einfach die Pobacken zusammenkneifen, wie mein Onkel mir so schön in seiner letzten Mail geraten hat – danke Martin
Einerseits ärgere ich mich echt darüber, dass meine restliche Zeit hier irgendwie vermorpipelt ist. Andererseits denke ich, dass auch das dazu gehört und lehrreich ist, egal wie man es dreht und wendet. Das Problem ist nur, dass ich immer das Gefühl habe, dass ich das Besondere mitnehmen muss, dass ich keine Zeit verschwenden darf, wenn ich in einem fremden Land bin – egal wie viel Zeit ich im Endeffekt habe. Das sind komische Gefühle, denn sie sind ambivalent und beide die ganze Zeit präsent. Ich hoffe, das klingt jetzt alles nicht zu abgedroschen; ihr merkt vermutlich, dass mich die Situation hier auch irgendwie verwirrt.
Außerdem fühle ich mich jetzt natürlich sehr allein. Die Wilsons waren mein Bezugspunkt und jetzt nach diesem Streit ist der weg. Ich sehe die Mädchen nicht mehr – was mir natürlich unendlich Leid tut – und ich bin den Tag über viel allein. Reena war zwar ein paar Mal da und Upasanas Mutter von gegenüber kommt jetzt Abends oft rüber; aber ich möchte trotzdem mal jemanden erleben, dem in so einer Situation erstmal bewusst wird, wie einsam es in einem fremdem Land sein kann.

Gut, genug davon, zurück zu den Fakten. Noch 16 Tage, dann bin ich wieder zu Hause. Mein Flieger landet nach Plan (!) um 8:55 Uhr am 04.12. in Hamburg. Welches Terminal steht bei mir nicht auf dem Zettel, aber ich vermute mal, Terminal 2, da ich von dort aus auch abgeflogen bin. Wer will, ist herzlich eingeladen, mich abholen zu kommen – da ich euch ja schon nicht erlaubt habe, mich direkt vom Flughafen zu verabschieden.
Da ist jetzt ein komisches Gefühl, euch die konkreten Informationen zu meiner Rückkehr zu geben. Das schien immer noch so in weiter Ferne und größtenteils tut es das immer noch; allein, weil ich ja nicht weiß, wie es jetzt die nächsten paar Tage weitergeht. Aber es ist ein gutes Gefühl zu wissen, dass ich bald wieder bei meiner Familie und meinen Freunden bin. Und bei meinen Katzis

Also haltet euch das erste Dezemberwochenende frei, okay? Ich freue mich ehrlich auf euch.
Ich halte euch auf dem Laufenden, so gut es eben geht mit der lahmarschigen Schnecken-Internetverbindung im Krankenhausbüro
Bis bald!

Jana <3

PS: Ach ja, Fotos und Videos kann ich vermutlich jetzt auch nicht mehr liefern Tut mir ehrlich Leid, aber da ich jetzt auf die Internetverbindung im Office angewiesen bin, kann ich nichts mehr hochladen, es sei denn, ich würde meinen Aufenthalt um zwei Wochen verlängern – dann könnte das eventuell klappen ^^’ Aber jedem der Interesse hat, werde ich gerne so viel an Videos und Fotos zeigen, wie ich kann, sobald ich wieder da bin! Ich habe nämlich noch wirklich sehr schöne von Samstag, bevor hier der dritte Weltkrieg ausgebrochen ist Nämlich vom Kostüm- und Gesangswettbewerb in der Schule, wirklich ganz klasse!
18.11.09 12:29


Ärger pur

Hallo ihr Lieben!

Diesen Eintrag habe ich für euch gestern geschrieben, als ich zurück im Gästehaus war. Ich muss einfach mal ein bisschen Dampf ablassen. Ich habe euch ja erzählt, dass bald Prüfungen sind – um genau zu sein Montag, wenn als erstes English Language geschrieben wird; Dienstag wird dann English Literature geschrieben. Soweit so gut. Mir wurde ja aufgetragen, die Prüfungsbögen abzutippen; wirklich gefragt wurde ich zwar nicht, aber für mich ist das in Ordnung, weil ich schnell tippe und es nicht lange dauert. Arbeit ist es trotzdem! Langsam habe ich nur irgendwie das Gefühl, dass der „Dank“ für diese ganze Arbeit nur noch mehr Arbeit ist. Ich bin gerade unendlich frustriert und genervt.
Als ich heute von meiner Mittagspause zu den Wilsons kam hatte ich eigentlich ganz gute Laune. Heute war nämlich der letzte Tag Unterricht für mich; nach den zwei Wochen Prüfungszeit die Montag anfangen, trete ich nämlich schon die Heimreise an. Na ja, wie dem auch sei, ich hatte vorgestern alle meine Prüfungsbögen fertig gestellt, was mich ewig Zeit gekostet hat. Heute kam dann Sarah zu mir und meinte, ich müsste da noch mal einiges ändern, weil ich nur die Einheiten abfrage, die ich unterrichtet habe, nicht die, die vorher da waren …
Wisst ihr, was das heißt? Ich darf neun (!) Prüfungsbögen überarbeiten und muss für diese neun außerdem noch Lösungsbögen erstellen, weil die Prüfungsbögen insgesamt vier mal gecheckt werden, damit auch ja niemand parteiisch bewertet…
Das Problem für mich dabei ist jetzt erstmal, dass ich nur noch zwei Tage habe um diesen ganzen Mist zu erledigen. Dann weiß ich doch nicht, was die Antworten für die Lektionen sind, die vor meiner Zeit hier in Indien bearbeitet worden sind, d.h. ich muss die wahrscheinlich alle selbst raussuchen. Mal ganz abgesehen davon, dass die Kinder jetzt nur die Sachen gelernt und wiederholt haben, die ich mit ihnen gemacht habe. Sarah hat es dann so hingestellt, als hätte sie mir das von Anfang an ja total klar erklärt und mir so zu verstehen gegeben, dass es mein Fehler ist – aber sie hat mir überhaupt keine klaren Anweisungen gegeben, sondern immer erst was gesagt, nachdem ich schon alles fertig hatte. Jetzt muss ich den Kindern morgen sagen (morgen ist kein Unterricht, sondern Second Saturday – es wird ein Kostüm – und Gesangswettbewerb stattfinden), dass sie doch bitte noch alle übrigen Lektionen bis Montag auswendig lernen müssen.
Und das nervt mich jetzt, weil ich wirklich viel für sie mache und anstatt dass es zum Ende hin weniger wird, wird es eher immer mehr.
Ich meine, ich bin immerhin nur Volontärin, ich bin keine voll ausgebildete und voll beschäftigte Lehrerin …

Ich bin immer noch ehrlich frustriert, weil mich das maßlos geärgert hat, dass ich jetzt schon wieder einen Haufen Arbeit mehr habe. Ich meine, ich muss den ganzen Kram ja hinterher auch noch korrigieren – d.h.: ich unterrichte insgesamt 27 Schüler, alle davon schreiben jeweils zwei Klausuren in meinen Fächern, Klasse 6 sogar 3. Also wenn ich richtig gerechnet habe, muss ich 59 Arbeiten korrigieren. Gut, mancher mag da jetzt argumentieren, dass so halt das Arbeitsleben ist und die anderen Lehrer ja genauso viel arbeiten müssen wie ich. Ja, die kriegen dafür ja auch Geld.

Zum Glück hat mich dann bald Rina geholt, wir sind einkaufen gefahren. Das hat mich dann ein bisschen aufgeheitert, auch wenn ich am Anfang immer noch ziemlich deprimiert war. Rina hat sogar danach gefragt, was los ist, weil ich so traurig aussähe – das war das erste Mal, dass mich das hier jemand gefragt hat – das hat mich schon ziemlich gerührt. Aber im Laufe des Abends habe ich mich dann einfach gezwungen für die Zeit, die ich mit Rina verbringe, den Mist einfach mal zu vergessen – dafür ist mir die Zeit mit ihr zu wertvoll. Wir haben schöne Bangles für mich gekauft und ich hatte es zur Abwechslung mal überhaupt nicht mehr eilig zurück zu den Wilsons zu kommen, da war mir ehrlich gesagt so ein bisschen die Lust drauf vergangen. Danach sind wir sogar noch mal zu Rina nach Hause, weil wir keine Rikshaw gekriegt haben (ist wie mit den Taxis &hellip und da habe ich dann in aller Seelenruhe Tee getrunken und mit Rina gequatscht – selbst als Sarah dann angerufen hat und gefragt hat, wo ich bleibe, meinte ich, dass wir keine Rikshaw gekriegt haben und jetzt warten müssen. In dem Moment war es mir echt so egal, ob sie wollen, dass ich schnell nach Hause komme.

Aber gut, ich wird das schon irgendwie schaffen. Muss ich ja wohl oder übel. So, genug genörgelt. Ich gehe jetzt Prüfungsbögen überarbeiten -.-

Ihr fehlt mir alle sehr, meine Lieben. Bald bin ich wieder zu Hause.
Lasst von euch hören, fühlt euch gedrückt!

Jana <3
14.11.09 12:25


Nochmal Geburtstag feiern

Hallo ihr Lieben!

Ich schreibe jetzt praktisch illegalerweise – aber ich nehme mir das einfach mal raus. Ich bin eigentlich dazu „verdonnert“ worden, alle Prüfungspapiere für die Klassen 1 – 6 abzutippen und eigentlich muss ich auch noch meine eigenen machen (je 2 für English Language und Literature für die Klassen 3 – 6, also 8 Fragebögen). Aber jetzt mach ich mal Pause – ich tippe ohnehin schnell genug, von daher merkt das jetzt auch niemand ^^ Drei Fragebögen habe ich heute schon abgetippt und ich sage euch, da werden Sachen gefragt, die bei uns erst so ab Klasse 8 drankommen würden.

Aber heute muss ich euch mal von meinem Tag gestern erzählen. Das war wirklich einer der schönsten Tage seit langem. Gestern war ja Sonntag und nach dem Gottestdienst bin ich wie immer mit zu den Wilsons gegangen. Aber nachdem ich ein bisschen getippt und danach Mittagsschlaf gemacht habe, hat Rina mich abgeholt. Zusammen sind wir dann mit der Auto-Rikshaw in ihre Tanzschule gefahren. Da habe ich eine der schönsten Geburtstagsparties bekommen, die ich jemals hatte. Alle waren total aufgeregt und haben mir gratuliert. Die Tanzschule war zwar spärlich, aber echt liebevoll dekoriert und nachdem Rina und ich einen kurzen Spaziergang gemacht haben, hatten sie dann eine kleine Torte für mich aufgebaut. Echt klebrig-süß und echt furchtbar ungesund – aber voll lecker :D Dann haben alle gesungen und ich habe den Kuchen angeschnitten, das ist hier immer das Highlight an Geburtstagen ^^ Über mir wurde dann wieder ein Ballon zerplatzt mit lauter Glitzerkram der mir abends immer noch im Nacken klebte. Dann haben wir draußen alle zusammen viele Fotos gemacht und noch Snacks gehabt. Ich habe auch Geschenke gekriegt, die ich dann aber erst später im Gästehaus aufgemacht habe. Das macht man hier meistens so, dass man die Geschenke erst öffnet, wenn alle weg sind (Merle, noch was für dein Referat ^^).
Ihr glaubt gar nicht, wie gut es tat, mal rauszukommen und zur Abwechslung unter Leuten zu sein, die zumindest annähernd in meinem Alter sind. Vor allem – nicht nur Mädchen!! Tut mir Leid, das klingt jetzt vielleicht auf den ersten Blick etwas doof. Aber die meisten meiner Freunde in Deutschland sind nun mal Jungs und hier wirklich konsequent immer nur unter Mädchen zu sein ist manchmal etwas anstrengend für mich ^^’ Natürlich darf ich hier mit denen nicht so umgehen wie ich das zu Hause mit meinen Jungs mache, also nicht mal irgendwie in den Arm nehmen oder so – das geht überhaupt nicht. Aber trotzdem, die Jungs dort sind alle super höflich und nett, sehr hilfsbereit und zuvorkommend. Vor allem einer, der ist glaube ich sogar ein bisschen älter als ich (und ich weiß seinen Namen immer noch nicht, ich muss echt mal Rina fragen … Asche auf mein Haupt!). Gestern zum Beispiel habe ich in meiner Plastiktüte (ich hatte keine Handtasche dabei..) nach meinem Wasser gesucht und wo die Jungs in Deutschland dann große Hemmungen haben in die Tasche einer Frau zu gucken geschweige denn darin rumzukramen, da hat er sich dann einfach die Tüte geschnappt, die Flasche rausgeholt, sie mir sogar aufgemacht und in die Hand gedrückt. Das klingt für euch jetzt banal, aber das sind hier so kleine Gesten, die ich unendlich zu schätzen gelernt habe. Er war auch derjenige, der immer Fotos mit meiner Kamera gemacht hab. Ständig wurde gerufen: „Madam, madam!“, damit ich auch gucke. Problem war nur, dass ich oft Torte im oder um den Mund herum hatte und dann unmöglich aussah – aber ich glaube, ich habe lange nicht mehr so viel gelacht.
Die Mädels da sind natürlich alle furchtbar lieb, trotz dem, was ich eben gesagt habe. Damit wollte ich natürlich nicht ausdrücken, dass sie mir auf die Nerven gehen – das tun meistens nur die, die mir in Grüppchen auf der Straße begegnen. Das nervt mich mittlerweile übrigens echt. Ich will ja immer höflich und freundlich sein, aber immer, wenn ich nachmittags von Mariam (eine der Frauen, die etwas älter ist als ich und in der Schule arbeitet) zu den Wilsons gebracht werde, haben die anderen Medium Schools offenbar Schulschluss. Und dann kommen uns immer Grüppchen von Mädchen entgegen, die Mariam dann immer anquatschen. Und wenn ich mich dann mal durchringe zu grüßen oder nur zu lächeln, dann fangen sie alle an zu gackern. Das nervt mich halt echt, da habe ich mittlerweile auch nicht mehr so wahnsinnig viel Verständnis für. Weil sonst, wenn sie dann allein sind, dann lächeln sie schüchtern zurück, winken vielleicht sogar mal oder sprechen mich an. Aber das ist einfach nur unhöflich und für mich unangenehm, weil ich jedes Mal denke, ich habe jetzt irgendwas dummes gemacht oder so.
Aber zurück zu den Mädchen in der Tanzschule. Die sind ganz anders und total höflich und interessiert. Mittlerweile haben die meisten auch keine Hemmungen mehr, mich anzufassen oder so. Dann umarmen sie mich und nehmen meine Hand, quatschen irgendwas auf gebrochenem Englisch oder Oriya – aber das stört mich ehrlich gesagt nicht. Ein bisschen Englisch ist besser als gar kein Englisch und mit Händen und Füßen geht es halt im Notfall auch ^^

So und heute kriegt ihr dann endlich mal ein paar Fotos Natürlich nicht alle, aber ein paar!
Ich melde mich bald wieder. So machet es gut, treue Gefährten! ^^

Jana <3

Fotos


Mein neues Henna-Tattoo von Rina Viel schöner als das erste, oder?


Es geht sogar den Unterarm hoch ^^


Den Strauß habe ich an meinem Geburtstag morgens von Mariam gekriegt. Sie ist wirklich eine ganz Süße <3


Mein Geburtstagskuchen, den ich leider nicht essen konnte – weil er hinterher voller Glitzer war Auch bei den Wilsons wurde nämlich ein Ballon über mir zerplatzt.


Meine Rina ^^


Hannah serviert ein paar Snacks.


Meine Gäste.


Pastorin Basanti hält eine kleine Andacht für mich.


Das ist jetzt in der Tanzschule als ich die Torte anschneide.


An das Foto konnte ich mich hinterher gar nicht mehr erinnern, wann das gemacht wurde – aber irgendwie mag ich es. Das passiert nicht so oft, daher zeige ich es euch


Die Schüler aus Rinas Tanzschule. Und ich.


Rina und ich.


Nochmal ein paar der Mädels, Rina und ich. Die Namen kann ich übrigens noch lange nicht auswendig – aber ich werde dran arbeiten!
9.11.09 14:44


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